Südafrika

15-tägige Rundreise

AUF EINEN BLICK

  • 15 Tage
  • Kapstadt – Tafelberg, Waterfront, Hafenrundfahrt
  • Rundfahrt zum Kap der Guten Hoffnung
  • edle Weine in Stellenbosch
  • faszinierende Küstenlandschaft im Tsitsikama Nationalpark
  • Elefanten, Büffel und Antilopen im Addo Elephant Nationalpark
  • die Landschaft – beeindruckend schön und endlos weit

Reisetermine

02.11. – 16.11.2019

ab 3.950,– € *

*Je nach Betreuungsbedarf kommen Zuschläge hinzu.
Details siehe Betreuungspakete 2019

Mindestteilnehmerzahl 6 – max. 10 Personen
Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage

Handrollstuhl
Rollator

Südafrika, die ganze Welt in einem Land!

Wir bereisen das Westkap von Südafrika, beginnend in der faszinierenden Metropole Kapstadt, fahren entlang der Garden Route Richtung Osten und wieder zurück über die berühmte Route 62. Dabei erwarten uns faszinierende Landschaften und beeindruckende Tiererlebnisse. Wir werden direkt von der Küste aus Wale oder Delfine beobachten und in den Nationalparks Elefanten hautnah erleben sowie auf Farmen die herzliche Mentalität der Südafrikaner genießen.

Inkludiert

  • Flug ab München oder Wien
  • Rundreise- Transfer in Minibussen und/oder 4×4 Geländewägen
  • Übernachtungen in landestypischen Hotels der guten Mittelklasse
  • Verpflegung während des Aufenthaltes: Frühstück, Mittag- oder Abendessen
  • Eintritt in den Addo Elephant Nationalpark
  • Reisebegleitung

nicht inkludiert

  • zusätzliche Essen und Getränke
  • sonstige persönliche Ausgaben und Eintritte

Download | Südafrika 2019 | PDF 1 MB

Reiseverlauf:

Tag 1: Anreise

Tag 2 bis 4: Kapstadt und Umgebung Wir fahren mit der Seilbahn auf den Tafelberg, dem Wahrzeichen von Kapstadt und machen eine Hafenrundfahrt mit einem der Schiffe. Selbstverständlich steht eine Fahrt zum Kap der Guten Hoffnung auf dem Programm mit der Rückfahrt über den Chapman´s Peak, eine der schönsten Küstenstraßen der Welt.

Tag 5 bis 7: Von Kapstadt die Garden Route entlang Über Hermanus geht es weiter bis nach Knysna. Es erwartet uns eine herrliche Küstenlandschaft und zahlreiche Möglichkeiten, direkt vom Land aus die vorbeiziehenden Wale zu beobachten. Von Knysna aus besuchen wir Plettenberg Bay und den Tsitsikama Nationalpark. Dort warten zwei besondere Sehenswürdigkeiten auf uns: das „Monkeyland Primate Sanctuary“, in dem Affen aus der ganzen Welt angesiedelt wurden und das „Birds of Eden“. Dort überspannt ein riesiges Netz das Tal, in dem unzählige Vögel herumfliegen.

Tag 8 bis 9: Addo Elephant National Park Nördlich von Port Elizabeth, liegt der Addo Elephant National Park, der mittlerweile zu den drei größten Wildreservaten Südafrikas zählt. Mit etwas Glück kann man hier sogar die sog. Big Five zu Gesicht bekommen. Auf jeden Fall werden wir Elefanten sehen und zwar viele. Übernachten werden wir auf einer der Farmen in der Nähe. 10. Tag: Fahrt nach Oudtshoorn, das berühmt ist für seine Straußenfarmen.

Tag 11 bis 12: entlang der Route 62 Die Rückreise nach Kapstadt führt uns entlang der Route 62, eine der schönsten Reiserouten Südafrikas. Sie bringt uns durch unterschiedliche Landschaften, durch die Halbwüste Karoo, über steile Pässe mit spektulären Ausblicken und durch Farmland und Weinanbaugebiete.

Tag 13 bis 14: Stellenbosch Die letzten Tage unserer Reise sind der Stadt Stellenbosch und dem Wein gewidmet. Wir werden eine Weinverkostung machen, Spaziergänge durch diese wunderschöne Stadt unternehmen und Souvenirs einkaufen.

Tag 15: Rückkehr

Forum Erleben Reisen GmbH
Hans Peter Greunz
Finsterau 55
4814 Neukirchen bei Altmünster
Mobil +43 664 52 27 201
info@forum-erleben.at

NEWSLETTER

REISEBERICHT

Afrika lässt grüßen!

Diese Rundreise hat so ziemlich alles geboten, was man von einer Südafrikareise erwarten kann: Kapstadt, unzählige Tiere, wilde Natur, endlos lange Strände, nette Menschen auf großen Farmen und, als Draufgabe, herrliches Essen.

Sechs Personen waren gemeinsam zwei Wochen unterwegs: ein Paar aus Tirol, mit Rollstuhl und Hunger nach Strand und Wellen, eine Dame aus Linz, mit ihren gut 70 Jahren eine richtige Rockerlady, ein Paar aus Salzburg, ihres Zeichens Weinkenner und Rollstuhlschieber sowie ein Reiseleiter, der zugleich auch Chauffeur, Animateur, Reisefotograf und Mädchen für fast alles war.
Nach der Landung in Kapstadt, mit Zwischenstopp in Dubai, erwarten uns ein Toyotabus, Sonnenschein und ziemlich viel Wind. Das Gute an diesem Wind: Er vertreibt den Nebel und wir können gleich am nächsten Tag mit der Seilbahn auf das Wahrzeichen von Kapstadt, auf den Tafelberg, fahren. Keine Selbstverständlichkeit, denn viele Touristen warten vergeblich darauf, dass sich die Kabinentür der Seilbahn öffnet und man den absolut herrlichen Ausblick und Rundumblick von da oben genießen kann. Als Alternative für Fußgeher bietet sich auch ein Fußmarsch an, der so 1 ½ Stunden dauern dürfte.

Ein Pavian als Chauffeur

Zu unserem Aufenthalt in Kapstadt gehört auch die Fahrt zum Kap der Guten Hoffnung und auch hier gilt wie so oft: Der Weg ist das Ziel. Wir machen zunächst Halt in Simons Town. Hier muss man sich wirklich zurückhalten, um in dieser kleinen Stadt nicht gleich das ganze Geld in den vielen netten Souvenirläden zu lassen. Also gleich einmal weiter Richtung Cape Point und ans Kap der Guten Hoffnung, Pinguine und neugierige Paviane inklusive. Die Neugierde (oder ist es eher die Suche nach etwas Essbarem) verleitet ein riesiges Pavianmännchen dazu, es sich auf dem Fahrersitz unseres Busses bequem zu machen. Nur widerwillig gibt er den Fahrersitz frei, nicht ohne den rechtmäßigen Chauffeur mit seinen riesigen Zähnen zu beindrucken. Wir können dann doch noch ohne Pavian zurück nach Kapstadt fahren, dieses Mal über eine der schönsten und spektakulärsten Küstenstraßen der Welt über Chapman´s Peak. Den Abend verbringen wir dann an der berühmten Waterfront und genießen das herrliche Essen und das lebhafte Treiben vor Ort. Kapstadt ist eine trendige Stadt, lebhaft und bunt.

„Garden Route“ und pochierte Eier

Die Entfernungen in diesem Land sind riesig und die Fahrt nach Wilderness, zu unserer nächsten Unterkunft dauert lange, auch deshalb, weil wir einen Abstecher nach Hermanus machen, um dort das erste Mal Ausschau nach Walen zu halten. Leider ohne Erfolg. Wir sind spät dran, die Walsaison endet im November. Uns entschädigt aber die Fahrt durch die herrliche Landschaft. Die „Garden Route“ gehört zu den landschaftlich schönsten Regionen Südafrikas, mit einer wunderschönen Küste, zahlreichen Flüssen, fruchtbarem Hinterland und den Bergen im Hintergrund. Außerdem freuen wir uns schon auf unsere Unterkunft in Wilderness, die „very british“ und idyllisch sein soll. Der Hausherr erwartet uns bereits ungeduldig in seinem kleinen, zu einem Hotel umgebauten, herrschaftlichem Landhaus mit traumhaften Rundblick auf Berge, über Lagunen, Dünen und Sandstrände. Wir können uns gar nicht sattsehen. Und erst das Frühstück am nächsten Tag! Es wurde für uns auf der Terrasse gedeckt, mit direktem Blick auf den kilometerlangen Sandstrand. Fast hätten wir dabei den liebevoll gedeckten Tisch übersehen mit Häkeldecken unter jeder Kaffeetasse und unter jedem Teller. Schon mal pochierte Eier mit freiem Blick auf den Indischen Ozean gegessen?
Der nächste Tag führt uns am Vormittag in die Buffalo Bay, wieder mit einem traumhaften und scheinbar unendlich langem Sandstrand. Beim Mittagessen können wir beobachten, wie Delfine durch die Bucht ziehen. Zurück machen wir einen Abstecher über das Innenland, vorbei an alten Farmhäusern auf ihren riesigen Farmen.

Bunte Vögel und eine zünftige Jause

Gerne hätten wir uns noch ein wenig länger von Henne und seinen netten Mitarbeiterinnen verwöhnen lassen, doch wir müssen weiter. Es warten das Monkeyland und der Vogelpark „Birds of Eden“ auf uns. Die Bezeichnung Vogelpark wird ihm nicht gerecht. Ein riesiges Netz überspannt ein ganzes Tal, in dem Vögel aus der ganzen Welt angesiedelt wurden. Das reinste Vogelparadies! Anschließend freut sich unser Reiseleiter, als er die Jausenstation wiederfindet, bei der er bereits bei seiner letzten Reise eingekehrt ist und herrlich gespeist hat. Dieses Mal können wir auch dabei zusehen, wie eine riesige Rinderherde, einige hundert bestimmt, zum Melken getrieben wird.

Orangen, Elefantenherden und Geparden

Die erste Übernachtung auf einer Farm steht bevor. Die „Happy Lands Citrus Farm“ ist ein alte Farm in wunderschönem, kolonialen Ambiente und umgeben von riesigen Orangen- und Zitronenplantagen. Die Orangen sind zwar gerade nicht reif, aber dafür erwarten uns beim Frühstück köstliche Marmeladekreationen. Auch hier werden wir bereits erwartet, dieses Mal mit einem Grillabend am Fluss. Die Herzlichkeit der Menschen hier überwältigt uns immer wieder.
Was uns nächsten Tag ebenfalls überwältigt, ist die Fahrt durch den Addo Elephant National Park. Wir haben riesiges Glück! Es sind hunderte Elefanten, die sich an den Wasserlöchern aufhalten. Mit dem Wissen, dass sich in dem hohen Gras auch die eine oder andere Löwenfamilie verbergen könnte, genießen wir das Schauspiel sicher in unserem Auto sitzend. Aussteigen könnte massiv die Gesundheit gefährden! Stunden verbringen wir damit, an den verschiedenen Wasserstellen den Elefanten beim Baden zuzusehen und über die Elefantenbabies zu lachen, wenn sie unbeholfen aus dem Wasser klettern und ihren Müttern und Tanten nachlaufen. Wir beobachten auch, wie alle ehrfurchtsvoll zurückweichen, wenn sich die riesigen Bullen dem Wasserloch nähern. All die Zebras, Antilopen und Warzenschweine sind dabei eine schöne Draufgabe. Am nächsten Tag besuchen wir ein Schutzzentrum für Geparden. Dabei holt sich so mancher von uns einen Adrenalinkick und nähert sich diesen wunderschönen Tieren so ganz ohne schützenden Zaun dazwischen. Streicheln sei heute nicht zu empfehlen, meint unser Begleiter, irgendwie sei die Stimmung der Geparden nicht so gut. Muss ja auch nicht sein!

Candlelight-Dinner und eine unendlich weite Landschaft

Wir fahren wieder zurück Richtung Westen, auf der sogenannten Route 62, und dieses Mal übernachten wir auf einer Straußenfarm. Haben wir schon erwähnt, wir herzlich die Menschen sind? Auf unserer Farm wartet ein Candlelight-Dinner vom allerfeinsten auf uns, natürlich mit einem Steak vom Straußenfleisch. Am nächsten Tag geht die Fahrt weiter durch das sogenannte Kleine Karoo, eine langgezogene Ebene, die von den Swartbergen flankiert ist. Hier beginnt bereits das riesige Weinbaugebiet Südafrikas. Wir machen eine Pause in Ladismith, ein Ort benannt nach Lady Juana Smith, der Frau eines ehemaligen Gouverneurs. Was für ein schöner Name für einen Ort.

Wein so weit man blicken kann und Weißwurst zum Abschied

Ein Aufenthalt in der wunderschönen Stadt Stellenbosch ist Pflicht. Wir genießen hier die letzten Tage unserer Rundreise, unter anderem bei einer Weintour zu den Weinbauern der Gegend. Es sind wunderschöne Weingüter inmitten von riesigen Weinfeldern. In Stellenbosch wiederum reiht sich ein Souvenirladen an den anderen, in denen die schönsten Andenken an die Reise eingekauft werden können, bevor es wieder nachhause geht.
Der Flug nachhause vergeht relativ schnell und in München tauschen wir bei einer Weißwurst bereits die ersten Erinnerungen aus. Schließlich verabschieden wir uns ein bisschen wehmütig voneinander. Wir haben zusammen eine tolle Reise erlebt!