Rom

Die Ewige Stadt

AUF EINEN BLICK

  • 5 Tage
  • Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Roms
  • Stadtrundfahrt mit Doppeldeckerbus
  • gemütliche Cafés und Restaurants

Reisetermine

12.05. – 16.05.2019

ab 1.620,– € *

*Je nach Betreuungsbedarf kommen Zuschläge hinzu.
Details siehe Betreuungspakete 2019

Mindestteilnehmerzahl 6 – max. 10 Personen
Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage

Handrollstuhl
Rollator

„Die Ewige Stadt“ Rom bietet Dank seiner mehr als 3000 Jahre alten Geschichte eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, eine beeindruckender als die andere. Wir werden viele davon besuchen.

Auf unserem Programm stehen natürlich das Kolosseum, das Forum Romanum, der Vatikan mit dem Vatikanischen Museum und dem Petersdom, der Trevi Brunnen und so vieles mehr. Zunächst aber verschaffen wir uns bei einer Stadtrundfahrt einen Überblick, bevor wir die schönsten Plätze dann ausführlicher erkunden. Zu unserem Programm gehören auch gemütliche Spaziergänge durch die schönen Parkanlagen, zwischendurch einen Cappucino zu trinken oder ein Eis zu genießen und abends gemütlich in einem der zahlreichen Restaurants zu sitzen, zum Beispiel in dem schönen Viertel Trastevere. Man sagt ja, dass es in Rom die besten Pizzen gibt.

Download | Europas Städte 2019 | PDF 1 MB

Inkludiert

  • Flug ab Wien, München oder Salzburg
  • 5 Tage (4 Nächte)
  • Halbpension
  • Stadtrundfahrt
  • Reisebegleitung

nicht inkludiert

  • zusätzliche Essen und Getränke
  • sonstige persönliche Ausgaben
  • Eintritte und sonstige Tickets

Forum Erleben Reisen GmbH
Hans Peter Greunz
Finsterau 55
4814 Neukirchen bei Altmünster
Mobil +43 664 52 27 201
info@forum-erleben.at

NEWSLETTER

Reise nach Rom

Vom 24. bis 28. Oktober 2017 fand eine vom „Forum Erleben“ veranstaltete betreute Reise nach Rom statt. Mit dabei waren neben dem Veranstalter Hans Peter Greunz und dem Krankenpfleger Daniel Baier drei Mitglieder von der Union No Limits, nämlich Gründungsmitglied Edi Scheibl, Obmann Markus Wurm und Martha Preisinger, sowie vier weitere mental behinderte Personen. Markus Wurm und die gehbehinderte Martha Preisinger (Verfasserin des Reiseberichtes) wurden mit dem Rollstuhl geschoben, die anderen Teilnehmer waren alle gut bei Fuß.

Schon der Flug war beeindruckend. Südlich des Alpenhauptkammes verschwanden die Wolken und wir konnten die Berge, dann die Stadt Venedig, den Apennin und die größeren Bauten in Rom von oben sehen: das Fußballstadion, das Kolosseum und den Petersdom. Nach der Landung lief alles wie am Schnürchen, ein rollstuhlgerechtes Taxi wartete auf uns und wir wurden ins Hotel gebracht. So konnten wir am späten Nachmittag schon einen ersten Rundgang starten, der uns zum „Vittoriano“, führte, einem 70 m hohen, aus weißem Marmor bestehenden pompösen Denkmal als Andenken für den ersten italienischen König Viktor Emanuel II des neugegründeten Italiens. Mit einem Panoramalift gelangten wir zur oberen Terrasse der Quadrighe, von wo wir einen ersten grandiosen Überblick über die Stadt in der Abendsonne genießen konnten. Anschließend ließen wir uns das Abendessen in einer Pizzeria gut schmecken und mit dem Autobus fuhren wir wieder zum Hotel.

Den nächsten Tag verbrachten wir im Vatikan. Zuerst ging es nach einer strengen Kontrolle auf den Petersplatz zur Papstaudienz. Der Papst begrüßte viele Pilgergruppen namentlich, wobei immer großer Applaus aufbrandete. Auf einem großen Bildschirm wurden die Ansprachen des Papstes und anderer Würdenträger in verschiedenen Sprachen übertragen. Die Größe des Petersplatzes mit den vielen Menschen war sehr beeindruckend. Nach einer kleinen Stärkung zur Mittag in einem Kaffee- und Teesalon besichtigten wir die Vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle. Dort hatten wir genügend Zeit, uns die berühmten Deckenfresken von Michelangelo anzusehen, da wir uns in der Mitte der Kapelle aufhielten. Die anderen Touristengruppen wurden ziemlich schnell hindurch geschleust. Danach stand uns noch ein Highlight bevor, die Besichtigung des Petersdomes. Obwohl man den Petersdom aus den Fernsehübertragungen kennt, ist man von den Dimensionen überwältigt. Leider war es zu spät für die Auffahrt mit dem Lift zum Rundgang unter der Kuppel. Nach der Besichtigung gingen wir zur Engelsburg, die noch schön von der Abendsonne angestrahlt wurde, über die Engelsbrücke in ein Viertel mit engen Gassen und vielen Lokalen, wo wir in einem Restaurant die „beste Pizza Roms“ oder Nudelgerichte genossen. Auch von dort fuhren wir mit dem öffentlichen Bus zurück zu unserem Hotel.

Am dritten Tag hatten wir Gelegenheit, mit einem oben offenen Sightseeing-Bus die Stadt mit den vielen Kirchen, Monumenten, Plätzen, Brunnen und Obelisken zu bewundern. Erst bei der zweiten Runde stiegen wir aus, kamen beim Konstantins-Bogen vorbei und besichtigten das Kolosseum, das größte der im antiken Rom erbauten Amphitheater. Von einer Aussichtsplattform blickten wir zum Forum Romanum und zum Palatin-Hügel, jenem Hügel, wo einst die römischen Kaiser gelebt haben. Wir fuhren wieder ein Stückchen mit dem Rundfahrtbus, stiegen nahe der Engelsbrücke aus und fanden ein nettes Restaurant zum Mittagessen in einem engen Gässchen und konnten dort, im Freien sitzend, das lebhafte Treiben auf den Straßen mitverfolgen. Danach schlenderten wir zum Navona-Platz mit dem Vierströmebrunnen unter einem Obelisken in der Mitte, gesäumt vom Palazzo Pamphilj mit der Kirche Sant’Agnese in Agone und weiteren schönen Gebäuden.
Es ist jetzt nicht mehr weit zum Pantheon, das zur Kirche umgeweihtes, besterhaltene Bauwerk der Antike mit der größten unverstärkten Betonkuppel der Welt. Dann ging es weiter zum Trevi-Brunnen und wir wunderten uns ob der Anwesenheit einiger Polizisten. Ein deutscher Tourist erzählte uns, dass 10 Minuten vorher ein Mann eine rote Farbe in das Wasser des Trevi-Brunnens schüttete und sich das Wasser deshalb rot färbte. Durch die Absperrung durften wir nicht ganz bis zum Brunnenrand und konnten deshalb auch keine Münze in den Brunnen werfen. Zu guter Letzt gelangten wir noch zur Spanischen Treppe mit dem barocken Barkassen-Brunnen am Fuße der Treppe. Oberhalb der Treppe leuchtete die Kirche Trinità dei Monti in der Abendsonne. Die Heimfahrt mit dem Rundfahrtbus klappte wiederum bestens. Zum Abendessen gingen wir in ein Restaurant nahe dem Hotel.

Der vierte Tag begann mit einer U-Bahn-Fahrt bis zum Spanischen Platz, die Station ist aber leider nicht rollstuhlgerecht. Die Betreuer trugen Markus mit dem Rollstuhl über die Treppen bzw. über die Rolltreppe, ich konnte die Treppen zu Fuß bewältigen. Wir kamen nochmals zur Spanischen Treppe, diesmal oberhalb mit einem traumhaften Rundblick über die Stadt Rom mit den vielen Kirchen und Türmen, dann führte uns der Weg an der Villa Medici vorbei zum Park Borghese, wo wir in einem gemütlichen Kaffeehaus ein Getränk konsumierten. Weiter ging es zum Platz des Volkes (Piazza del Popolo), den wir zuerst von oben, von der Terrazza del Pincio aus, später direkt auf ihm mit dem ägyptischen Obelisken Flaminio in der Mitte und weiteren schönen Bauten rundherum bewundern konnten. Wir wanderten weiter durch die Gassen, bis wir uns am Campo die Fiori mit dem Blumen- und Gemüsemarkt eine Pizzeria suchten, von der aus wir dem Treiben auf dem Markt zusehen konnten. Frisch gestärkt führte uns der Weg am Platz „Largo di Torre Agentina“ mit Ausgrabungen aus römischen Zeit vorbei und sahen einige gut genährte Katzen faul herum liegen. Unser Ziel, das Trastevere-Viertel am anderen Tiber-Ufer, näherte sich, wir kamen am jüdischen Viertel vorbei zur ersten Brücke, dort warfen wir einen Blick auf den Tiber und auf die Gebäude der Insel. Im Trastevere-Viertel rasteten wir ein wenig in der Kirche Santa Maria dell’Orto mit den schönen Obst- und Gemüsemotiven am Fußboden. Da es ein wenig zu nieseln begann, suchten wir uns eine geeignete Pizzeria, von denen es in diesem Viertel genügend gibt, und genossen unser letztes Abendessen, bevor wir wieder mit dem Bus heim zum Hotel fuhren.

Am fünften und letzten Tag hatten wir nach dem Frühstück noch Zeit, die Kirche „Santa Maria Maggiore“, eine der fünf Papstbasiliken, zu besichtigen. Letzte Andenken wurden gekauft, ein Capuccino in der Vormittagssonne getrunken und dann war es Zeit, zum Hotel zurückzukehren, wo unser Taxifahrer schon wartete, um uns zum Flughafen zu bringen.
Wir werden diese Reise nach Rom sicher in sehr schöner und angenehmer Erinnerung behalten. Das herrliche Wetter, die vielen Sehenswürdigkeiten sowie die Harmonie in unserer Gruppe taten ein übriges, diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

Martha Preisinger